Trinkwasserlieferung

Die Stadtwerke Aken (Elbe) sichern ab, dass von Beginn der Förderung bis hin zur Lieferung an den Kunden, die Anforderungen an die Beschaffenheit des Trinkwassers in hygienischer, bakteriologischer und chemischer Hinsicht erfüllt werden.

Informationen zur Wasserhärte PDF (270KB)

Analysen 2017 für Trinkwasser aus dem Wasserwerk Aken-Ost PDF (115KB)


Zur Trinkwasserlieferung gehört die Förderung, die Aufbereitung und die Verteilung des Trinkwasser, sowie die Errichtung und der Betrieb aller Trinkwassernetze des Versorgungsgebietes.

Dazu gehören:

  • Gewinnung von Rohwasser aus Tiefbrunnen
  • Wartung und Pflege der Trinkwasserbrunnen
  • Aufbereitung des Rohwassers zu Trinkwasser im Wasserwerk
  • Überwachung und Instandhaltung der Anlagen im Wasserwerk
  • ständige Überprüfung der Trinkwasserqualität
  • Lieferung des Trinkwassers über das Trinkwassernetz an die Kunden
  • Vorhalten von Trinkwasserreserven im Wasserturm
  • Weiterleitung des Trinkwassers über Druckerhöherstationen
  • Instandhaltung der Trinkwasserleitungen
  • Neuverlegung von Trinkwasserleitungen
  • Erstellung von Hausanschlüssen
  • Wartung der Hausanschlüsse

Versorgungsgebiete:

  • Aken (bis Heidehof)
  • Kleinzerbst
  • Kühren
  • Mennewitz
  • Reppichau
  • Susigke

Satzungen:

Wasserversorgungssatzung der Stadt Aken (Elbe) PDF (205KB)

Beitrags- und Gebührensatzung zur Wasserversorgungssatzung PDF (77KB)

Verordnung über Allgemeine Bedingungen für die Versorgung mit Wasser (AVBWasserV) PDF (82KB)

Ergänzende Bedingungen der Stadtwerke Aken (Elbe) zur AVBWasserV PDF (258KB)

Formulare:

Vereinbarung über die Zahlung von Verbrauchsgebühren für Trinkwasser PDF (164KB)

SEPA-Lastschriftmandat der Stadtwerke Aken (Elbe) PDF (12KB)

Zählerstandsmeldung Trinkwasseranschluss PDF (111KB)

Antrag Eigentümerwechsel PDF (14KB)

Antrag auf Auszahlung von Guthaben PDF (12KB)

Zwischenabrechnung wegen Mieterwechsels PDF (14KB)

Zeitweilige Stilllegung Trinkwasseranschluss PDF (12KB)

Stilllegung Trinkwasseranschluss PDF (16KB)

Antrag Erstellung Trinkwasserhausanschluss PDF (1700KB)

Historie der Wasserversorgung von Aken (Elbe)

Erste Absichten zum Bau einer zentralen Wasserleitung hatten dem Stadtparlament schon 1905, 1914 und 1921 vorgelegen. Die Bevölkerung versorgte sich teils durch eigene Brunnen auf ihren Grundstücken oder durch öffentliche Brunnen.
Eine im Jahre 1925 von der Regierung eingeleitete Untersuchung des Wassers in der Stadt ergab, dass das Brunnenwasser an vielen Stellen minderwertig war und nicht den hygienischen Bestimmungen entsprach. Aufgrund des heißen Sommers im Jahr 1924 sind viele Brunnen trocken gefallen. Das Wasser von neu erbohrten Brunnen hatte so schlechte Werte, dass die Brunnen wieder geschlossen werden mussten.
So kam, für die Bürgerschaft überraschend, der Beschluss des Magistrats auf Errichtung einer zentralen Wasserversorgung der Stadt, am 14. September 1925 zur öffentlichen Kenntnis.
Am 14. März 1927 tat der damalige Bürgermeister Dr. Pilling den ersten Spatenstich zum Bau des Wasserturmes. Im April 1927 begannen die Arbeiten zur Verlegung der Wasserversorgungsleitungen. Diese konnten am 7. Juli 1927 abgeschlossen werden. Die Inbetriebnahme des Wasserwerks (Wasserturm) erfolgte am 2. Februar 1928.
Bereits 1934 begannen die IG-Farben (heute Didier-Werk Aken) mit dem Erbohren und Verlegen von Rohrleitungen im Dessauer Busch für die betriebliche Versorgung, sowie für die angrenzende IG-Siedlung (heute Amsel-Wald-Siedlung) und das damalige Krankenhaus.
In den Jahren 1958/1959 wurde mit der Errichtung des Wasserwerks 2 am Wege zum Akazienteich begonnen und abgeschlossen. Dieses Wasserwerk diente zur Trinkwasserversorgung von Trebbichau, Osternienburg und anliegender Ortschaften sowie vorrangig für die Bedarfsabdeckung der Landwirtschaft (Gemüseanbau). Eine Verbindungsleitung vom Wasserwerk 2 zum Akener Trinkwassernetz wurde 1988/1989 verlegt.
Zwischen 1965 und 1978 wurden durch das Magnesitwerk Aken im Dessauer Busch weitere Brunnen erbohrt und angeschlossen.
Die Versorgung von Aken und Umgebung erfolgte bis zum Ende der achtziger Jahre aus diesen verschiedenen Wasserwerken.
Nach Kauf des Wasserwerks Aken Ost vom ehemaligen Magnesitwerk Aken, sowie des Wasserturms und des Trinkwassernetzes von der MIDEWA durch die Stadtwerke Aken (Elbe)(1992/1994), begann eine Neustrukturierung des Versorgungssystems. In Folge des rapiden Rückgangs des Trinkwasserbedarfs, wurden die Kapazitäten der drei Wasserwerke nicht mehr benötigt. Das Wasserwerk Aken Ost stellte ausreichende Mengen für die Belieferung der Kunden zur Verfügung. In Etappen wurde es rekonstruiert und an den aktuellen Stand der Technik angepasst. Ebenso erfolgte die Sanierung der Brunnenanlagen. Der Wasserturm wurde in seiner Funktion reduziert und dient nun als Wasserspeicher und Druckausgleichsbehälter. Er wurde innerhalb von zehn Jahren vollständig saniert. Die Anlagen zur Wasseraufbereitung wurden entfernt.
Auch das Trinkwassernetz wurde seit 1994 schrittweise erneuert und alte Leitungen wurden ausgetauscht. Durch den Erhalt von Fördermitteln war es in den Jahren 1996 und 1999 möglich, auch die bis dahin nicht versorgten Gebiete an das Trinkwassernetz der Stadtwerke Aken (Elbe) anzuschließen. Der Prozess der Sanierung der Trinkwasserleitungen ist noch nicht in vollem Umfang abgeschlossen, wird aber kontinuierlich weiter geführt.

Wissenswertes - Wasserturm Aken (Elbe)

Mit der Entwicklung der Industrie im mitteldeutschen Raum zum Ausgang des 19. Jahrhunderts wurden durch schrittweises Verlegen von Elektroverteilungs- und Errichteranlagen Voraussetzungen geschaffen, die Ver- und Entsorgung der Städte und Gemeinden bezüglich der Wasser-, Abwasser- und Gasproblematik voranzutreiben. In Aken wurde von der damaligen Stadtverordnetenversammlung am 26. September 1926 der einstimmige Beschluss zur Errichtung eines Wasserwerks gefasst. In den 1927-1928 wurde der Wasserturm mit dem dazugehörigen Pumpenhaus erbaut sowie 5 Tiefbrunnen, eine Trafostation und die Rohrleitungen zur Trinkwasserverteilung geschaffen.

Der Wasserturm speiste im Zusammenwirken mit dem heutigen Wasserwerk Aken Ost (ehemals Magnesitwerk Aken) und mit dem Wasserwerk Aken 2 (Akazienteich) bis 1989 eine Jahresmenge von 4.000.000 Kubikmeter (m³) in das Trinkwasserverteilungsnetz. Die Menge reduzierte sich nach Bedarfsrückgang auf ca. 280.000 m³/Jahr. Der Weiterbetrieb des Wasserwerks Aken 2 und die technisch-moralisch verschlissenen Anlagen im Bereich des Wasserturmes war damit unnötig. Die Anlagen wurden stillgelegt und die Trinkwasserschutzzonen zurückgenommen.

Heutige Bedeutung

  • Sicherung eines konstanten Netzdruckes von 3,3 – 3,7 bar zur erheblichen Minderung von Rohrbrüchen im Altrohrbestand
  • Vorhaltung eines Notvorrates bei Havarien im Stromverteilungsnetz
  • Erhaltung eines markanten Bauwerkes der Stadt Aken (Elbe)
  • Untervermietung von Funkstationen für Telefon, Feuerwehr, Polizei
Trinkwasser
Fernwärme
Elbfähre

Fähre Aken

Elbfähre in Betrieb

Betriebszeiten:
01.04. - 30.09.
Mo bis Fr 05.30 - 20.00 Uhr
Sa 07.00 - 20.00 Uhr
So 08.00 - 20.00 Uhr
01.10. - 31.03.
Mo - Fr 05.30 - 20.00 Uhr
Sa 08.00 - 19.00 Uhr
So 09.00 - 19.00 Uhr

Kontakte

Zentrale:034909 / 88710
Betriebsleiterin: Birgit Mertens
Technischer Leiter: Volker Becker
034909 / 82864
Leiter Wasserwerk: Gunter Fiedler
034909 / 89890
Vorarbeiter Rohrnetz: Dirk Felgenträger
0172 / 4055325
Verbrauchsabrechnung: Olaf Patrunky
034909 / 88713

Bereitschaftsdienst

0172 / 6308264